2016 nr. 4 | Bissige Geschichten

Feminismen, Humor und Widerstand

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Redakteurinnen: Karin Macke und Bettina Zehetner, gemeinsam mit Mitarbeiterinnen des Vereins Frauen* beraten Frauen* in Wien, ihre Weggefährtinnen, Kolleginnen, Freundinnen

Künstlerinnen: Brigitta Höpler, Maria Temnitschka, Angela Zwettler

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Ausgehend von der Wunschphantasie „Hängematte statt Hamsterrad“ basteln die Autorinnen dieses Hefts an feministischen Strategien für ein gutes Leben. Die Ökonomisierung durchdringt zunehmend alle Lebensbereiche, sie formt und ver-formt uns – unsere Lebensweisen, unsere Identitäten und unsere Körper. Wir leben unter dem Imperativ der beständigen Selbstbearbeitung und -optimierung und dem permanent bedrohlichen Gefühl, nicht zu genügen. Wir müssen uns „anpassen“, flexibel und mobil sein, effizient und kreativ unsere eigenen Arbeitsplätze und Projekte gestalten. Wir müssen uns täglich bewähren auf dem immer beschleunigter, druckvoller und prekärer werdenden Arbeitsmarkt ebenso wie auf dem Markt der Körper und Beziehungen. In unserer Selbstausbeutung sind wir unsere strengsten Richterinnen. Solchen Entwicklungen wollen wir im vorliegenden Heft bissige Geschichten und humorvollen Widerstand entgegensetzen.

Inhaltsverzeichnis Heft 4 2016

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2016 nr. 3 | In anderen Umständen

Mutterschaft in Diskussion

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Redakteurinnen: Hilde Grammel und Birge Krondorfer

Illustrationen: Judith Klemenc

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Das neue Heft „In anderen Umständen. Mutterschaft in Diskussion“ bringt eine grundlegende, umfassende und differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema Mutter/schaft. Wir haben in dieser Ausgabe versucht, Ausschnitte der Spannbreite der Themen und Diskussionsräume einzufangen.
Die ‚Mutter’ als Realität, als Symbol, als Tätige ist ein heißes Terrain. Als Existierende ist sie uns so selbstverständlich – wir alle sind von einer Mutter Geborene –, dass man meinen könnte, dazu gäbe es nichts zu sagen: sie ist einfach da, nicht wegzudenken und in gewisser Weise undenkbar. Wir vergessen die Welt aus unseren Kinderaugen – sie kommen in dieser Ausgabe ins Bild mit den Zeichnungen von Judith Klemenc.

Im Umgang mit Mutterschaft spiegeln sich die Geschlechterverhältnisse und damit die Position der Frauen in der jeweiligen vorherrschenden Ordnung. Und deshalb spielte die Mutter/schaft als Wirklichkeit und als Diskurs in allen Frauenbewegungen immer eine große, wenn auch höchst umstrittene Rolle. Die Mutter und das Mütterliche waren und sind wie ein Brennglas widersprüchlicher Perspektiven innerhalb der feministischen Debatten. Interessant ist, dass Mutter/schaft/lichkeit in den letzten beiden Dekaden in der feministischen Theorie kaum noch zur Diskussion stand. Das scheint sich in der letzten Zeit wieder zu ändern – was man an den Streitpunkten Väterrechte, Leihmutterschaft, Versorgung, Alleinerzieherinnen usw. sehen kann.

Wir wünschen erhellende Einblicke in „andere Umstände“.

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2016 nr. 2 | Flucht

Debatten & Realitäten aus feministischer Perspektive

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Gastredakteurinnen: Monika Jarosch, Lisa Gensluckner, Elisabeth Grabner-Niel

Illustrationen: Judith Klemenc

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Die Stimmen, die Angst schüren, sind mächtig. Es wird Angst geschürt vor der „Überfremdung“, Angst vor der Flüchtlings“lawine“, vor dem „Dammbruch“, vor der „Krise“, vor den „Horden sexualisierter Männer“…
Wir geben in diesem Heft jenen Stimmen einen Raum, die in der Asylpolitik an völker- und menschenrechtliche Verpflichtungen anknüpfen und aus dieser Perspektive den aktuellen Zustand kritisch beleuchten. Beiträge dieses Heftes werfen auch einen Blick auf frauenspezifische Fluchtgründe und auf die speziellen Hindernisse, die Frauen während der Flucht oder wenn sie Asyl beantragen wollen, überwinden müssen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Debatte über die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln. Dieser Debatte haben wir in diesem Heft besonderen Raum gegeben, weil sie einerseits von feministischer Seite ein genaues Hinsehen auf Rassismus und Sexismus erfordert und weil sie andererseits zu zahlreichen Verschärfungen und Hetze gegen Flüchtlinge genützt wird.

Inhaltsverzeichnis Heft 2 2016

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2016 nr. 1 | Fit, prekär & heimlich putzen

Selbstsorge als politische und gesellschaftliche Herausforderung

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Gastredakteurinnen: Andrea Urthaler, Irmi Peer und Daniela Schwienbacher vom Verein Netzwerk Geschlechterforschung

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Das Postulat der andauernden Verfügbarkeit und die damit verbundene Entgrenzung in Beruf und persönlicher Lebensgestaltung haben immer häufiger negative Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen. Daher haben wir uns in diesem Heft mit „Selbstsorge als politische und gesellschaftliche Herausforderung“ beschäftigt. Das Thema wird aus theoretischer Sicht und individueller Betroffenheit mit großem Praxisbezug behandelt.

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2015 nr. 4 | Nebensache Frau-Sein

Schwerpunkt zu Mädchen und Frauen mit Behinderung

Zeitschrift Nr. 4 – 2015 bestellen

Gastredakteurin: Petra Flieger

Illustrationen: Karin Flatz

Online-Ausgabe der Beiträge des Schwerpunktes: Bidok – digitale Volltextbibliothek – hier

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Die Zeitschrift widmet sich in ihrem über 40-jährigen Bestehen mit dieser Ausgabe erstmals schwerpunktmäßig dem Thema Behinderungen.

Die mangelnde Berücksichtigung einerseits einer Gender-Perspektive bei Maßnahmen speziell für behinderte Menschen, andererseits einer Behinderungs-Perspektive bei anderen Maßnahmen wie z.B. Beratungseinrichtungen für Mädchen und Frauen zieht sich wie ein roter Faden durch die acht Beiträge dieser AEP-Informationen zum Schwerpunkt Mädchen und Frauen mit Behinderungen. Die Autorinnen beleuchten in ihren Beiträgen vielfältige Aspekte des Schwerpunkthemas aus unterschiedlichen Perspektiven, einmal mehr als Wissenschafterinnen mit oder ohne Behinderungen, einmal mehr als persönliche Reflexion über Lebens- und Alltagserfahrungen als Mädchen und Frauen mit Behinderungen. Alle beziehen sich auf aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen und vermitteln – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – kleine, aber vertiefte Einblicke in den großen Themenkomplex.

Petra Flieger hat diesen Schwerpunkt bearbeitet. Sie arbeitet seit vielen Jahren als freie Sozialwissenschafterin zu verschiedenen Themen aus dem Bereich der Gleichstellung und Integration von Mädchen und Buben, Frauen und Männern mit Behinderungen; sie versteht sich als Verbündete der Selbstbestimmt Leben Bewegung von Frauen und Männern mit Behinderungen.

Die Illustrationen stammen von der Künstlerin Karin Flatz. Sie setzt sich künstlerisch zum Thema Behinderung auseinander und schafft künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum.

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2015 – nr. 3 | Frauenbildung in Widersprüchen

Zeitschrift nr. 3 – 2015 bestellen

cover_H3_2105Im vorliegenden Heft liegt der Fokus auf dem „uralten“ wie „brandneuen“ Thema der Frauenbildung. „Alt“, weil der Kampf um des Recht auf Bildung für Frauen hart und lang war, „neu“, weil heute lieber von Genderbildung und Migrationspädagogik, Kompetenzerwerb und individueller Leistungsfähigkeit die Rede ist. Dabei war mit Frauenbildung immer auch die Selbst- und Kollektivbewusstseinswerdung verbunden, ein Ideal, das heute marginalisiert wird.

Das Heft ist ein Panorama unterschiedlicher Zugänge, Problembeschreibungen, Kritiken und Perspektiven. Frauenbildung, sie ist und bleibt widersprüchlich. Was wir uns wünschen ist, dass sie den Modus des Widersprechens nicht verliert bzw. wieder findet.

Das Heft haben Hilde Grammel und Birge Krondorfer gestaltet. Die Grafiken im Heft sind von Judith Klemenc.

 

 

 

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2015 nr 2 | Quer durch migrazine.at

2015_2_aep_coveronline magazin von migrantinnen für alle

Zeitschrift nr. 2 – 2015 bestellen

Online-Ausgabe der Beiträge des Schwerpunktes: www.migrazine.at

Mit dem vorliegenden AEP-Heft erscheint das Web-Magazin „migrazine.at“ zum
ersten Mal in Printform. „Quer durch migrazine.at“ ist das Ergebnis einer
inhaltlichen Wanderung mit 14 publizistischen Stationen der mittlerweile sechs
Jahre umfassenden redaktionellen Arbeit. Für die migrazine.at-Redaktion
(Assimina Gouma, Radostina Patulova, Cris Tasinato und Vina Yun) stellt Migration eine soziale Bewegung dar. In diesem Sinne verstehen sie die Kategorie „Migrant_in“ nicht als eine ethnisch definierte, sondern als eine politische Identitat, als „Bezeichnung eines oppositionellen Standorts“ im Sinne einer „feministischen und antirassistischen Parteilichkeit“ (FeMigra). Es ist ihnen ein medienpolitisches Anliegen, mit migrazine.at kritisches Wissen zu produzieren und in den dominanten Mediendiskurs zu intervenieren, der Migration zum „Problem“ erklart und „Integration“ als dessen Losung verhandelt.
Die Beitrage in „Quer durch migrazine.at“ wurden fur die aktuelle AEP-Ausgabe aktualisiert, gekürzt und überarbeitet, um einen möglichst breiten Einblick in
das publizistische Selbstverständnis von migrazine.at zu bieten. Das Kollektiv migrantas (www.migrantas.org) begleitet die Textauswahl mit Stadtbildern und Piktogrammen. Die Comicautorin und Illustratorin Paula Bulling (www.paulabulling.net) hat das Cover dieser AEP-Ausgabe gestaltet.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhaltsverzeichnis Heft 2 2015

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2015 – nr. 1 | Gender Wissenschaft Gesellschaft

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im Zeichen des Interfakultären Masterstudiengangs „Gender, Kultur und Sozialer Wandel“ an der Universität Innsbruck

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Gastredakteurinnen: Elisabeth Grabner-Niel, Marcel Amoser, Mariella Beier, Daniela Gurgisser, Nicola Haag, Lydia Kremslehner, Daniela Schwienbacher, Anja Lackner.

Seit Herbst 2010 gibt es dort die Möglichkeit, sich mit den Verknüpfungen zwischen sozialer Heterogenität (Stichwort „Migrationsgesellschaften“) und den Geschlechterverhältnissen auseinander zu setzen. Diese komplexe Beziehung wird einerseits auf theoretischer Ebene behandelt, aber auch in konkreten gesellschaftspolitischen Bereichen wie Recht, Kultur, Medien, Sprache, Ökonomie und Globalisieirung. Darüber hinaus eröffnet ein Praxismodul einen Raum, diese Erkenntnisse auch in konkreten beruflichen Kontexten umzusetzen und begleitend theoretisch zu reflektieren.
Studierende dieses interfakultären Masterstudiums haben zu diesem spannenden Studienprogramm die aktuelle Ausgabe der AEP Informationen 1/2015 gestaltet und darin ihr erworbenes Wissen dargestellt
Des Weiteren werden die Gender Studies im Kontext universitärer Bildung beschrieben; Lehrende und Studierende im Masterstudium stellen in Kurzstatements ihre persönlichen Zugänge dar.

Inhaltsverzeichnis Heft 1 2015

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2014 – nr. 4 | vorSorge – dein Name ist “Frau”?!

2014-04-CoverAEP„Man kann immer schneller Autos oder Uhren produzieren, aber nicht immer schneller pflegen, Kinder aufziehen oder gebären.“  (Mascha Madörin)

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Gastredakteurinnen dieser Nummer: Mathilde Schmitt und Andrea Urthaler, unter Mitarbeit von Alexandra Bauer, Marion Jarosch und Ruth Mayr.

Das Konzept des ‚Vorsorgenden Wirtschaftens‘ zeichnet sich durch die Zusammenführung und Integration der ökologischen, sozialen und der Geschlechterperspektive aus. Es werden ‚Wege Vorsorgenden Wirtschaftens‘ in Theorie und Praxis erkundet und Vorschläge für Tourismus und Regionalentwicklung in Tirol erarbeitet.
Das Heft 4/2014 dokumentiert auch die Vorträge und Diskussionen des Workshops mit Mascha Madörin „Zur Zukunft der Sorge- und Versorgungswirtschaft“ (23./24. Mai 2013) sowie der Tagung „Tourismus und Regionalentwicklung in Tirol. Vorsorgende Perspektiven“ (8. April 2014). Ganz besonders wollen wir Sie auf zwei Grafiken der Künstlerin Christine S. Prantauer hinweisen.

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2014 – nr. 3 | Feminismus und Anarchie

2014_H3_coverZeitschrift nr. 3 – 2014 bestellen

Gastredakteurinnen: Esther Hutfless und Elisabeth Schäfer

Wir haben uns in dieser Nummer der AEP dem Thema Feminismus und Anarchie verschrieben: Einerseits weil wir den Eindruck gewinnen, dass es sich dabei um ein aktuelles und vieldiskutiertes Thema handelt und andererseits, weil wir überzeugt sind, dass anarchistischer Feminismus oder feministische und queere Anarchie wichtige Aspekte in den Kampf gegen patriarchale, kapitalistische und heteronormative Machtstrukturen einbringen.

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