Lese-Empfehlungen

Aktuelle Roman-Empfehlungen der Bibliotheksmitarbeiterinnen

Burns, Anna: Milchmann.
Originell, witzig, entwaffnend schräg erzählt.

Buzarovska, Runena: Mein Mann.
Sie sind mittelmäßige Dichter oder eitle Gynäkologen, die schlechte Bilder malen. Betrüger, Machos, Heuchler, lebendig, impotent oder tot. Ihre Frauen sind vor allem das: ihre Frauen.

Doornik, Mirte van: Uns zusammenhalten.
Nico und Kine können sich nicht auf die Erwachsenen in ihrem Leben verlassen – aber sie halten sich gegenseitig aufrecht.

Freudenthaler, Laura: Die Königin schweigt.
Die Enkeltochter hatte mit Fanny über Erinnerungen sprechen wollen. Nicht deine Märchen aus dem Dorf, hatte sie gesagt.

Garmus, Bonnie: Eine Frage der Chemie.
Elisabeth Zott ist eine Frau mit dem Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei, niemand traut ihnen zu, Chemikerinnen zu werden.

Habelsberger, Lilly: Der Rock meiner Mutter.
Dieser Rock war mein Sternenzelt, mein vertrauter Ort, meine Rettung! Meine Geschichte bringe ich nun in einem Gedicht an meine Mutter zum Ausdruck.

Korn, Carmen: Töchter einer neuen Zeit.
Vier Frauen Vier Familien Ein Jahrhundert

Menasse, Eva: Dunkelblum.
Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens.

Nayeri, Dina: Drei sind ein Dorf.
Es ist ein Appell an die Menschlichkeit – und gleichzeitig ein Roman über die Liebe, über Sehnsucht und Verletzungen, ein kluger, vielschichtiger Roman von einer Autorin, die genau weiß, wovon sie spricht.

Parker, Martina: Zuagroast.
Es wird gegartelt, geliebt und gemordet. Dass dabei ein Gartenclub im Mittelpunkt steht, ist kein Zufall. Schließlich geht es in der Natur immer um Sex oder Tod.

Patchett, Ann : Das Holländerhaus.
Es trifft Danny und Maeve wie ein Blitz, als Stiefmutter Andrea ihnen für immer das Zuhause verbietet. Nach dem Tod des Vaters hätten sie es wohl ahnen müssen, aber vielleicht wollten sie es einfach nicht kommen sehen.

Sanyal, Mithu: Identitti.
„Was für eine gnadenlos witzige Identitätssuche, die nichts und niemanden schont. Man ist nach der Lektüre nicht bloß schlauer – sondern auch garantiert besser gelaunt.“ (Alina Bronsky)

Schreiner, Margit: Kein Platz mehr.
Gewohnt überspitzt und mit reichlich schwarzem Humor wettert Margit Schreiner über die Fülle, mit der wir uns tagtäglich umgeben. Dabei bleibt niemand verschont.

Schubert, Helga: Vom Aufstehen.
In kurzen Episoden erzählt Helga Schubert ein deutsches Jahrhundertleben – ihre Geschichte, sie ist Fiktion und Wahrheit zugleich. Doch vor allem ist es die Geschichte einer Versöhnung: mit der Mutter, einem Leben voller Widerstände und sich selbst.

Slimani, Leila: Dann schlaf auch du.
Sie wollen das perfekte Paar sein, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen. Alles irgendwie richtig machen und sie finden dafür die ideale Nanny. Leila Slimani zeigt unsere Gesellschaft mit all ihren Widersprüchen.

Smith, Patti: Im Jahr des Affen.
Die Autorin schreibt über das Jahr 2016, das für sie geprägt ist von Verlusten und Abschieden, aber auch von politischen Unsicherheiten – am Ende steht der 70. Geburtstag. Ein Buch, das berührt und Mut macht.