Feministisch-frauenbewegter Veranstaltungsabend

1. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Lesung mit Marlene Streeruwitz: „In die Erfindung gebündelte Wahrheit und nicht diese dünne Sauce des Echten.“

Der neue Roman „Nachkommen.“ rückt die Rolle von Frauen im Literaturbetrieb, verbunden mit einer radikalen Kritik an den Verhältnissen, in den Mittelpunkt. Marlene Streeruwitz versteht sich als Feministin und hat in ihrem literarischen Werk immer wieder die Zurichtung der Frau auf die Erwartungen des Mannes und ihre Selbstunterwerfung unter die Marktzwänge thematisiert.

Marlene Streeruwitz: geb. in Baden bei Wien (Niederösterreich). Studium der Slawistik und Kunstgeschichte. Freie Texterin und Journalistin. Freiberufliche Autorin und Regisseurin. Literarische Veröffentlichungen ab 1986 (http://www.marlenestreeruwitz.at). Lebt in Wien, Berlin, London und New York.

Anschließende Podiumsdiskussion: Mehr als 40 Jahre Neue Frauenbewegung – auch in Tirol

Rückblickend auf mehr als 40 Jahre Neue Frauenbewegung hat sich vieles getan: Auf welche Verbesserungen der Lebensbedingungen von Frauen und Erfolge, auch in der österreichischen Frauenpolitik, kann die Frauenbewegung zurückblicken? Welche Forderungen sind nach wie vor uneingelöst?

Bei diesem Gespräch über Errungenschaften, Rückschläge und unerledigte Anliegen sowie aktuelle Herausforderungen diskutierten Marlene Streeruwitz (Schriftstellerin), Christine Baur (Landesrätin für Frauen, Integration, Kinder- und Jugendhilfe, Soziales und Staatsbürgerschaft), Monika Jarosch (Obfrau des AEP), Erna Appelt (Professorin am Institut für Politikwissenschaft), Gabi Plattner (Leiterin Tiroler Frauenhaus) und Michaela Ralser (Professorin am Institut für Erziehungswissenschaft) und Stefanie Riedling (Obfrau Autonomes FrauenLesbenZentrum).

Moderation: Itta Tenschert