So ist die Welt geworden. Marlene Streeruwitz liest aus ihrem neuen Covid-19 Roman

Freitag, 23. Oktober 2020, 19:00 Uhr
Autonomes FrauenLesbenzentrum Innsbruck
Liebeneggstraße 15, Innsbruck

Die Teilnehmerinnenanzahl ist auf 35 Personen beschränkt. Teilnahme bitte nur mit Anmeldung bis zum 22.10. unter info@frauenlesbenzentrum.at

 

„Coronakrise. Betty lag da. Sie sollte ihre Dehnungsübungen machen. Morgendliche Bravheit. Aber lockdown. Betty erließ sich gleich die Dehnungsübungen. Stattdessen erfand sie sich eine Figur. Sie brauchte jemanden. Sie brauchte den Rat und das Vorbild einer klugen und gesetzten Person. Sie überlegte den Namen. Sollte sie einfach eine ihrer Lieblingsautorinnen dafür nehmen. Einen oder eine herbeiholen, deren Romane sie so gut kannte. Oder lieber eine Romanfigur?“
Betty Andover ist die Heldin und zugleich immer wieder das Alter Ego der österreichischen Autorin Marlene Streeruwitz. In mehr als 30 Episoden offenbart Streeruwitz die verschiedenen Stadien der emotionalen und physischen Krisen in einer Welt im Stillstand. Sie analysiert dabei die Auswirkungen des Ausnahmezustands des lockdown auf Gesellschaft, Kunst und Politik.

Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, mit Marlene Streeruwitz ins Gespräch zu kommen.

Moderation: Monika Jarosch (Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft (AEP)

Über die Autorin: Geboren in Baden bei Wien (Niederösterreich). Studium der Slavistik und Kunstgeschichte. Freiberufliche Autorin und Regisseurin. Literarische Veröffentlichungen ab 1986. Lebt in Wien, London und New York.

Eine Kooperationsveranstaltung des Autonomen FrauenLesbenZentrums Innsbruck – AFLZ mit dem Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP.

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