Pionierinnen des ökologischen Landbaus – mit Passion und Profession am Realisieren ihrer Träume

Vortrag und Diskussion mit Mathilde Schmitt

Montag, 14. November, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Bibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die Geschichte des ökologischen Landbaus wurde bisher vor allem als diejenige „großer Männer“ geschrieben. Weitgehend unbeachtet ist geblieben, in welchem Ausmaß Frauen die Entwicklung und Verbreitung einer alternativen Landwirtschaft vorangetrieben haben. Frauen wirkten oft im Schatten ihrer Ehemänner und in der Stille ihrer Gärten, in denen vielfach erprobt wurde, was später im Landbau zum Einsatz kam. Sie waren Pflanzenforscherinnen, Kompostspezialistinnen, Samenbäuerinnen, Vortragende und Lehrerinnen – ohne sie hätte sich die heutige biologische Landwirtschaft nicht in dieser Form entwickeln können.

Mathilde Schmitt wird in ihrem Vortrag einen Einblick in diese Geschichte geben, das Wirken von Frauen als Pionierinnen alternativen, ökologischen Landwirtschaftens sichtbar machen und einzelne Pionierinnen – auch anhand von Bildmaterial – portraitieren.

Moderation: Magdalena-Klara Pittracher (Frauenreferentin der Diözese Innsbruck)

Referentin: Mathilde Schmitt, Agrar- und Sozialwissenschafterin, forschte und lehrte an vielen Universitäten. Sie ist derzeit selbstständig und als Lehrbeauftragte tätig. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Land-/Agrar-/Umwelt- und Ernährungssoziologie, Rurale Frauen- und Geschlechterforschung, Sozialer Wandel, Inter- und Transdisziplinarität. Sie ist (mit Heide Inhetveen und Ira Spieker) Autorin des Buches „Passion und Profession. Pionierinnen des ökologischen Landbaus“ (oekom Verlag, München 2021).

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Emanzipation und Partnerschaft – AEP in Kooperation mit der Katholischen Frauenbewegung (kfb), mit Via Campesina und mit dem Netzwerk Geschlechterforschung Innsbruck.