(Anti)Muttertagslesung: Anna Job, Verena Maria Wagner, Sara Leitner und Silke Gruber

Sonntag, 10. Mai ab 14 Uhr
AEP-Frauenbibliothek
Schöpfstraße 19, 6020 Innsbruck

Nachdem wir den Gedichten unserer Kinder gelauscht und ihr mit Liebe zubereitetes Frühstück genossen haben, öffnen wir am Nachmittag den Raum für feministische Gedichte über Mutterschaft und Mental Load. Die (Anti)Muttertagslesung soll ein Ort für Mütter zum Durchatmen, Zuhören und Vernetzen werden. Eine Kooperation des AEP mit der #IGFem.

Wir wollen den Muttertag kritisch hinterfragen. Erstens, aus historischen Gründen: der Muttertag hat seinen Ursprung in der Friedensbewegung der USA und ist dort seit 1914 ein Feiertag. Das klingt gut, jedoch wurde er in Europa durch Blumenverkäufer eingeführt und dann von den Nationalsozialisten instrumentalisiert und als Feiertag festgelegt, an dem auch das Mutterkreuz überreicht wurde.
Und zweitens, weil es eine grobe Schieflage aufzeigt, wenn Müttern, die mit ihrer unbezahlten Arbeit das gesamtgesellschaftliche System am Laufen halten nur an einem Tag im Jahr Wertschätzung entgegengebracht wird. 

Bei schönem Wetter findet die Lesung in einem nahegelegenen Park statt. Treffpunkt ist aber der AEP!
Eintritt frei. Offen für alle. Der AEP ist barrierefrei.

Diese Veranstaltung wird gefördert von: