Abstimmung Frau Tiroler
| Liebe Leserinnen und Leser, wie bereits im Jahr 2021 gibt es auch heuer wieder die wunderbare Möglichkeit, durch eine Online-Abstimmung bei der Tiroler Versicherung Fördergelder für Frauenprojekte in Tirol zu lukrieren. Da der Bildungsbereich (mit Bibliothek und Zeitschrift) des AEP leider nur über sehr begrenzte finanzielle Mittel verfügt, ist diese Aktion für uns eine wertvolle Gelegenheit, unsere Arbeit weiterzuführen, neue Projekte umzusetzen und unser Engagement für Frauen und Mädchen in Tirol nachhaltig zu stärken. Seit heute könnt ihr für unsere drei eingereichten Projekte abstimmen – und das täglich bis zum 15. Dezember! Das Beste daran: Ihr könnt täglich für alle drei Projekte voten und müsst euch gar nicht entscheiden 😊 Wir freuen uns über jede einzelne Stimme – und natürlich auch, wenn ihr die Aktion an Freundinnen, Kolleginnen und Netzwerke weitergebt. Jede Unterstützung zählt! Herzlichen Dank für eure Mithilfe, euer Vertrauen und euer kontinuierliches Interesse an unserer Arbeit. Mit solidarischen Grüßen, das gesamte Team des AEP |
Frauen* und Mädchen* feministisch stärken mit der Zeitschrift aep informationen

| Die Zeitschrift aep informationen ist eine der ältesten feministischen Zeitschriften in Österreich und wird seit 1974 vom feministischen Verein AEP – Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft in Innsbruck herausgegeben. Angesichts zunehmender antifeministischer Strömungen in der Gesellschaft richtet sich die feministische Zeitschrift aep informationen neu aus. Ziel ist es, durch eine Professionalisierung der redaktionellen und gestalterischen Arbeit die Sichtbarkeit und Wirkung ihrer feministischen Inhalte zu stärken. Dazu gehören: – die Einstellung einer Koordinatorin, – die Überprüfung und Weiterentwicklung der Marketingstrategien sowie – die Überprüfung des Grafikdesigns, um die Zeitschrift zeitgemäß, zugänglich und wirkungsvoll zu positionieren. |

Aufbau einer Kinderleseecke in der AEP-Frauenbibliothek
Die öffentliche AEP-Frauenbibliothek ist seit fast 50 Jahren ein lebendiger Ort feministischer Bildung, Begegnung und Solidarität, nicht nur für Frauen. Sie steht für Sichtbarkeit, Vielfalt und den freien Zugang zu Wissen aus feministischer, queerer und intersektionaler Perspektive.
Um diese wichtige Arbeit noch inklusiver zu gestalten, möchten wir unsere Bibliothek um einen Kinderbereich erweitern. Unser Ziel ist es, einen inspirierenden, kindgerechten Ort zu schaffen, an dem Kinder frühzeitig Zugang zu vielfältiger, geschlechtergerechter Literatur erhalten.
Der geplante Kinderbereich soll:
• eine sorgfältig kuratierte Sammlung geschlechtergerechter, diverser Kinderliteratur und Hörbüchern anbieten, die Rollenbilder aufbrechen und Vielfalt in Sprache, Herkunft, Familie und Identität widerspiegeln,
• Lese- und Erzählstunden veranstalten, die generationsübergreifende Begegnungen fördern,
• kreative Workshops fördern, in denen Kinder spielerisch eigene Geschichten entwickeln und Rollenbilder hinterfragen können,
• und Eltern, Bezugspersonen und pädagogische Fachkräfte ermutigen, Literatur als Werkzeug für Gleichberechtigung und Empowerment zu nutzen.
Schulworkshops zu Geschlechterbildern im digitalen Zeitalter

| In den letzten Jahrzehnten hat sich viel bewegt: Frauen sind heute in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft selbstverständlich vertreten – auch wenn es noch immer zu wenige in Führungspositionen sind. Der Gender Pay Gap schließt sich langsam, alte Rollenbilder bröckeln, und Gewalt gegen Frauen und Kinder wird endlich ernst genommen – zumindest auf dem Papier. Doch während die Gesellschaft scheinbar Fortschritte macht, erleben wir gleichzeitig einen gefährlichen Backlash. In sozialen Medien, vor allem auf TikTok, verbreiten Influencer wieder altbekannte Mythen: Frauen sollen schön sein, gehorchen und kochen. Gewalt wird verharmlost, Männlichkeitsideale werden toxisch aufgeladen. Die sogenannte Manosphere zieht Jugendliche in ihren Bann – und Studien zeigen: Burschen werden dadurch immer konservativer. Auch für Mädchen wird das Rollenbild enger, wenn der Trad Wives-Trend alte Abhängigkeiten als modernes Lifestyle-Phänomen verkauft. Genau hier setzen wir an. Unsere Workshops machen sichtbar, was hinter diesen Entwicklungen steckt – einfach, verständlich und mit klaren Fakten, wissenschaftlichem Wissen und jeder Menge Diskussionsfreude. |