Lesung und Diskussion mit Sarah Diehl

Die Uhr, die nicht tickt

Dienstag, 7. Juni, 20:00 – 21:30 Uhr
ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

Start der Veranstaltungsreihe Mutter. Mutter Mütter? Ein Dreitakt.

Ein intermedialer Abend mit Lesung, Ausstellung und Installation im ArchFem in Kooperation mit dem Arbeitskreis Emanzipation Partnerschaft – AEP.

DIE UHR, DIE NICHT TICKT
Lesung und Diskussion mit Sarah Diehl

„Wenn meine biologische Uhr mir etwas sagt, dann, dass ich im besten Alter bin, dieses Buch zu schreiben.“ Sarah Diehl
Immer mehr Frauen bleiben freiwillig kinderlos, nicht nur in Deutschland. Aber das Reden über die biologische Uhr ist so allgegenwärtig, dass Frauen sich selbst misstrauen, wenn sie die Uhr nicht ticken hören. Sie zweifeln ihre eigene Entscheidungsfähigkeit an, weil ihnen vermittelt wird, dass sie etwas anderes wollen müssen. Geht es ums Kinderkriegen, wird unbeirrt festgehalten an der Vorstellung vom angeborenen Mutterinstinkt und an der Idee vom allein seligmachenden Glück der Kleinfamilie. Politik und Gesellschaft bauen demografische und biologistische Schreckgespenster auf, um an alten Familienkonzepten und Geschlechterhierarchien festhalten zu können. Kein Kind zu wollen, gilt als unnatürlich, egoistisch oder feige. Sarah Diehl hat Frauen interviewt, die freiwillig keine Mütter sind.

Sarah Diehl, geboren 1978, studierte Museologie, Afrikawissenschaften und Gender Studies. Sie arbeitet zum Thema „Reproduktive Rechte im internationalen Kontext“, hat hierzu zwei Anthologien veröffentlicht und einen preisgekrönten Dokumentarfilm gedreht: Abortion Democracy: Poland/South Africa. 2012 erschien ihr erster Roman Eskimo Limon 9. 2014 gründete sie Ciocia Basia, eine Organisation, die es Frauen in Polen ermöglicht legale Schwangerschaftsabbrüche in Berlin zu bekommen. Sie lebt als Schriftstellerin, Aktivistin und Filmemacherin in Berlin.

Im Anschluss wird die 3m2 Ausstellung im Schaufenster des ArchFems eröffnet und dazu eingeladen in der Wohnzimmer-Installation Platz zu nehmen.

14. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 30. Mai 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch über das kontrovers diskutierte Thema der Sexarbeit/Prostitution. Mitarbeiterinnen von IBUS – Innsbrucker Beratung und Unterstützung für Sexarbeiterinnen werden aus ihrem Arbeitsallltag und von ihren Erfahrungen berichten uns stehen anschließend für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Schriftstellerinnen im Gespräch: Lesung mit Bettina Balàka

Dienstag, 10. Mai 2016, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Bettina Balàka liest aus ihrem Roman „Die Prinzessin von Arborio“.

Die Mörderin und der Profiler – eine etwas andere Liebesgeschichte: Elisabetta Zorzi ist attraktiv, beruflich erfolgreich und begehrt – und sie ist eine schwarze Witwe, wie sie im Buche steht. Die beliebte Restaurantchefin ist es gewohnt, dass sie bekommt, was sie will. Und sie ist sich ihrer anziehenden Wirkung bewusst. Ihre Mitarbeiter schwärmen genauso von ihr wie ihre Kunden und ihre Verehrer. Und keiner von ihnen ahnt, wie gefährlich es ist, sich in ihre Nähe zu begeben. Denn einmal in Missgunst gefallen, müssen die Männer in Elisabetta Zorzis Leben sterben. Einer nach dem anderen.

Moderation und Gespräch mit der Autorin: Marina Unterberger (Germanistin, Innsbruck)

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Bettina Balàka: geb. 1966 in Salzburg, Studium am Institut für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung (Englisch/Italienisch) in Wien (Mag. phil.), lebt als freie Schriftstellerin in Wien. www.balaka.at

Feministische Erwachsenenbildung zwischen Notwendigkeit und Ideal

Donnerstag, 7. April 2016, 19:30 bis 21:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die Bedeutung der feministischen Erwachsenenbildung fristet scheinbar ein marginalisiertes Dasein. Doch es gibt sie nach wie vor – und unermüdlich. Angesichts einer gesellschaftlichen Situation, die die Verknüpfung von kritischem Wissen mit ebensolchem Handeln innerhalb institutionalisierter Bildungsstrukturen nicht mehr fördert, kann eine Frauenbildung, die nicht auf Anpassung abzielt, idealer Weise Einsicht in Abhängigkeiten, Stärkung sowie Vermittlung kritischen Bewusstseins ermöglichen.

In dieser Auftaktveranstaltung zu weiteren Auseinandersetzungen in und mit unterschiedlichen feministischen Bildungsorten wird es auch um die Erfahrungen und Wünsche in der eigenen Bildungs- und Kulturarbeit gehen.

Referentin: Birge Krondorfer (Politische Philosophin und Aktivistin; Initiative Feministische EB – Frauenhetz-Feministische Bildung, Kultur und Politik, Wien)

13. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 4. April 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich einem Rückblick auf die Aktivitäten zum heurigen 8. März.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Schriftstellerinnen im Gespräch

Lesung mit Judith W. Taschler

Donnerstag, 31. März 2016, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Im Februar 2011 erschien der Roman „Sommer wie Winter“ von Judith W. Taschler, der als gelungenes Debüt gefeiert wurde: „Und man sieht das Bild einer Familie, deren weggesperrte Emotionen und verquere Moralvorstellungen einen frösteln lassen. Der Titel, der scheinbar banal und belanglos daherkommt, ist genial gewählt. Eine Zusammenfassung der Geschichte in drei Wörtern. Ein Heimatroman der anderen Art steht hinten auf dem Cover.“ (WDR-Buchtipp). Für den zweiten Roman „Die Deutschlehrerin“ erhielt die Autorin den Friedrich-Glauser-Preis. Es folgten der Erzählband „Apanies Perlen“ und „Roman ohne U“.

Judith W. Taschler wird an diesem Veranstaltungsabend aus ihren Werken lesen und steht anschließend für ein Gespräch zur Verfügung.

Moderation und Gespräch mit der Autorin: Marina Unterberger (Germanistin, Innsbruck)

Judith W. Taschler: geboren 1970 in Linz, Oberösterreich. Studium der Germanistik und Geschichte in Innsbruck. Lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Innsbruck und ist seit 2012 freischaffende Autorin. www.jwtaschler.at

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Frauenbewegte Lesung heiterer Texte mit Musik und Gesang

Montag, 7. März 2016, 18:00 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstr. 19, Innsbruck

Mitarbeiterinnen und Leserinnen der Bibliothek stellen Texte feministischer Schriftstellerinnen vor – eine Einstimmung auf den Internationalen Frauentag am 8. März. Um die Tradition des gemeinsamen widerständigen Singens, die wir letztes Jahr im Rahmen der Veranstaltung zum Internationalen Frauentag im AEP wieder belebt haben, fortzuführen, knüpfen wir heuer an die letztes Jahr gesungenen FrauenKampflieder an und ergänzen die Lesung wieder mit unseren kraftvollen unterschiedlichen Stimmen und den hoffentlich vom Vorjahr noch im Ohr klingenden Liedern! Christine Abdel-Halim, interaktive Chorleiterin, wird die musikalische Koordination und Anleitung dazu geben!

Eine Veranstaltung der Öffentlichen AEP-Frauenbibliothek im Rahmen der Aktionswochen der Öffentlichen Büchereinen 2016.

 

Diskussionsabend über die politische und mediale Debatte zur „Silvesternacht in Köln“

2. März 2016, 18:30 Uhr
ÖGB-Saal, ÖGB Tirol, Südtiroler Platz 14-16, Innsbruck

Die Ereignisse zum Jahreswechsel in Köln dienten nicht als Anlass, um die Problematik der sexuellen Gewalt gegen Frauen zu thematisieren. Die öffentliche Aufmerksamkeit richtete sich stattdessen auf Nationalität, Religion oder den „Kulturkreis“ der Täter. Mit einem Diskussionsabend wird diese Debatte nochmals kritisch beleuchtet. Diskutiert wird u.a. über Formen, Ausmaß und Ursachen sexueller Gewalt gegen Frauen, über die Zusammenhänge von Männlichkeit und Gewalt, über das Frauenbild der (extremen) Rechten, die das Thema rassistisch instrumentalisiert hat, sowie über die Verknüpfungen mit Fragen der Integration und Asylpolitik.

Impulsreferate und Diskussion mit dem Publikum:
Alexandra Weiss
(Politikwissenschafterin, Innsbruck)
Gabi Plattner (Frauenhaus Tirol)
Oscar Thomas-Olalde (Diakonie Flüchtlingsdienst)
Paul Scheibelhofer (Sozialwissenschafter, Wien)
Moderation: Derya Kurtoglu

Organisation/Veranstalterin: Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch in Kooperation mit dem Sozialpolitischen Arbeitskreis Tirol (SPAK)

12. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 29. Februar 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ plant wieder Aktivitäten zum heurigen Internationalen Frauentag.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

11. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 8. Februar 2016, 19:00 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ plant wieder Aktivitäten zum heurigen Internationalen Frauentag.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at