16. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 14. November 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch und der Planung von Aktivitäten im Hinblick auf die Bundespräsidentenwahl.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Selbstbestimmte Norm

Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

Donnerstag, 20. Oktober, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Buchpräsentation mit Diskussion

Sollen Feministinnen jede Art von Abtreibung verteidigen? Können Entscheidungen überhaupt selbstbestimmt getroffen werden? Welche Art von Wissen entsteht durch pränatale Untersuchungen? Dienen sie der Vorsorge oder sind sie behindertenfeindlich?

Kirsten Achtelik lotet in ihrem Buch das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts „Selbstbestimmung“ in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von „Lebensschützern“ wieder aufgeflammt sind.

Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von AktivistInnen die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen. Vor allem aber stellt sich Achtelik der dringend zu klärenden Frage, wie ein nicht selektives und nicht individualisiertes Konzept von Selbstbestimmung gedacht und umgesetzt werden kann.

Kirsten Achtelik, geboren 1978, ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin und lebt als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie ist politisch an den Schnittstellen der feministischen, antikapitalistischen und Behindertenbewegung aktiv.

 

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte sobald wie möglich Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Layout 1

 

Marlene Streeruwitz im Gespräch über den aktuellen Rechtsruck

Freitag, 14. Oktober 2016, 20:30 Uhr
Autonomes FrauenLesbenZentrum AFLZ
Liebeneggstraße 15. Innsbruck

Marlene Streeruwitz. Foto: Philipp Horak

Wie wirkt sich der aktuelle Rechtsruck auf Frauen und Lesben aus?

Die renommierte Autorin, Journalistin und Regisseurin Marlene Streeruwitz spricht zu diesem Thema.

Welche Positionen können feministische Institutionen und Gruppen einnehmen um differenziert, reflektiert und geschlechtersensibel auf diese Entwicklungen zu reagieren?
Marlene Streeruwitz bezieht Stellung.
Im Zusammenhang mit der Wiederholung der Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten veröffentlichte sie auf ihrer Homepage den Wahlkampfroman 2016 „So wird das Leben.“ und beschrieb die konkreten Auswirkungen rechtspopulistischer Politik auf die demokratische Kultur und das tägliche Leben.
Eine Veranstaltung des Autonomen FrauenLesbenzentrums AFLZ in Kooperation mit AEP und ArchFem.

15. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 26. September 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch und der Planung von Aktivitäten für den Herbst 2016, insbesondere für den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2016.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Präsentation der AEP-Informationen

Flucht. Debatten & Realitäten aus feministischer Perspektive

Donnerstag, 16. Juni, 19:30 Uhr
AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Das neue Heft der „AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft“ thematisiert Flucht aus frauenspezifisch-feministischer Perspektive. An diesem Diskussionsabend stellen die Herausgeberinnen Monika Jarosch, Lisa Gensluckner und Elisabeth Grabner-Niel die Schwerpunkte dieser Ausgabe vor und führen ein Gespräch mit der aus Syrien geflüchteten Menschenrechtsaktivistin Chirin Hamdoche. Die Illustrationen werden großformatig von der Künstlerin Judith Klemenc präsentiert, ausgewählte Textpassagen aus den Beiträgen liest Gabi Plattner (Tiroler Frauenhaus, Netzwerkerin in den Bereichen Feminismus/Kunst/Kultur/Sozial-Politik).

mehr Informationen zur aktuellen Ausgabe der Zeitschrift …

Lesung und Diskussion mit Sarah Diehl

Die Uhr, die nicht tickt

Dienstag, 7. Juni, 20:00 – 21:30 Uhr
ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

Start der Veranstaltungsreihe Mutter. Mutter Mütter? Ein Dreitakt.

Ein intermedialer Abend mit Lesung, Ausstellung und Installation im ArchFem in Kooperation mit dem Arbeitskreis Emanzipation Partnerschaft – AEP.

DIE UHR, DIE NICHT TICKT
Lesung und Diskussion mit Sarah Diehl

„Wenn meine biologische Uhr mir etwas sagt, dann, dass ich im besten Alter bin, dieses Buch zu schreiben.“ Sarah Diehl
Immer mehr Frauen bleiben freiwillig kinderlos, nicht nur in Deutschland. Aber das Reden über die biologische Uhr ist so allgegenwärtig, dass Frauen sich selbst misstrauen, wenn sie die Uhr nicht ticken hören. Sie zweifeln ihre eigene Entscheidungsfähigkeit an, weil ihnen vermittelt wird, dass sie etwas anderes wollen müssen. Geht es ums Kinderkriegen, wird unbeirrt festgehalten an der Vorstellung vom angeborenen Mutterinstinkt und an der Idee vom allein seligmachenden Glück der Kleinfamilie. Politik und Gesellschaft bauen demografische und biologistische Schreckgespenster auf, um an alten Familienkonzepten und Geschlechterhierarchien festhalten zu können. Kein Kind zu wollen, gilt als unnatürlich, egoistisch oder feige. Sarah Diehl hat Frauen interviewt, die freiwillig keine Mütter sind.

Sarah Diehl, geboren 1978, studierte Museologie, Afrikawissenschaften und Gender Studies. Sie arbeitet zum Thema „Reproduktive Rechte im internationalen Kontext“, hat hierzu zwei Anthologien veröffentlicht und einen preisgekrönten Dokumentarfilm gedreht: Abortion Democracy: Poland/South Africa. 2012 erschien ihr erster Roman Eskimo Limon 9. 2014 gründete sie Ciocia Basia, eine Organisation, die es Frauen in Polen ermöglicht legale Schwangerschaftsabbrüche in Berlin zu bekommen. Sie lebt als Schriftstellerin, Aktivistin und Filmemacherin in Berlin.

Im Anschluss wird die 3m2 Ausstellung im Schaufenster des ArchFems eröffnet und dazu eingeladen in der Wohnzimmer-Installation Platz zu nehmen.

14. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 30. Mai 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch über das kontrovers diskutierte Thema der Sexarbeit/Prostitution. Mitarbeiterinnen von IBUS – Innsbrucker Beratung und Unterstützung für Sexarbeiterinnen werden aus ihrem Arbeitsallltag und von ihren Erfahrungen berichten uns stehen anschließend für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Schriftstellerinnen im Gespräch: Lesung mit Bettina Balàka

Dienstag, 10. Mai 2016, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Bettina Balàka liest aus ihrem Roman „Die Prinzessin von Arborio“.

Die Mörderin und der Profiler – eine etwas andere Liebesgeschichte: Elisabetta Zorzi ist attraktiv, beruflich erfolgreich und begehrt – und sie ist eine schwarze Witwe, wie sie im Buche steht. Die beliebte Restaurantchefin ist es gewohnt, dass sie bekommt, was sie will. Und sie ist sich ihrer anziehenden Wirkung bewusst. Ihre Mitarbeiter schwärmen genauso von ihr wie ihre Kunden und ihre Verehrer. Und keiner von ihnen ahnt, wie gefährlich es ist, sich in ihre Nähe zu begeben. Denn einmal in Missgunst gefallen, müssen die Männer in Elisabetta Zorzis Leben sterben. Einer nach dem anderen.

Moderation und Gespräch mit der Autorin: Marina Unterberger (Germanistin, Innsbruck)

Balaka-®westermann

 

Bettina Balàka: geb. 1966 in Salzburg, Studium am Institut für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung (Englisch/Italienisch) in Wien (Mag. phil.), lebt als freie Schriftstellerin in Wien. www.balaka.at

Feministische Erwachsenenbildung zwischen Notwendigkeit und Ideal

Donnerstag, 7. April 2016, 19:30 bis 21:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die Bedeutung der feministischen Erwachsenenbildung fristet scheinbar ein marginalisiertes Dasein. Doch es gibt sie nach wie vor – und unermüdlich. Angesichts einer gesellschaftlichen Situation, die die Verknüpfung von kritischem Wissen mit ebensolchem Handeln innerhalb institutionalisierter Bildungsstrukturen nicht mehr fördert, kann eine Frauenbildung, die nicht auf Anpassung abzielt, idealer Weise Einsicht in Abhängigkeiten, Stärkung sowie Vermittlung kritischen Bewusstseins ermöglichen.

In dieser Auftaktveranstaltung zu weiteren Auseinandersetzungen in und mit unterschiedlichen feministischen Bildungsorten wird es auch um die Erfahrungen und Wünsche in der eigenen Bildungs- und Kulturarbeit gehen.

Referentin: Birge Krondorfer (Politische Philosophin und Aktivistin; Initiative Feministische EB – Frauenhetz-Feministische Bildung, Kultur und Politik, Wien)

13. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 4. April 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich einem Rückblick auf die Aktivitäten zum heurigen 8. März.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at