Selbstbestimmte Norm

Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

Donnerstag, 20. Oktober, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Buchpräsentation mit Diskussion

Sollen Feministinnen jede Art von Abtreibung verteidigen? Können Entscheidungen überhaupt selbstbestimmt getroffen werden? Welche Art von Wissen entsteht durch pränatale Untersuchungen? Dienen sie der Vorsorge oder sind sie behindertenfeindlich?

Kirsten Achtelik lotet in ihrem Buch das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts „Selbstbestimmung“ in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von „Lebensschützern“ wieder aufgeflammt sind.

Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von AktivistInnen die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen. Vor allem aber stellt sich Achtelik der dringend zu klärenden Frage, wie ein nicht selektives und nicht individualisiertes Konzept von Selbstbestimmung gedacht und umgesetzt werden kann.

Kirsten Achtelik, geboren 1978, ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin und lebt als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie ist politisch an den Schnittstellen der feministischen, antikapitalistischen und Behindertenbewegung aktiv.

 

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte sobald wie möglich Kontakt aufnehmen: office@aep.at

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Marlene Streeruwitz im Gespräch über den aktuellen Rechtsruck

Freitag, 14. Oktober 2016, 20:30 Uhr
Autonomes FrauenLesbenZentrum AFLZ
Liebeneggstraße 15. Innsbruck

Marlene Streeruwitz. Foto: Philipp Horak

Wie wirkt sich der aktuelle Rechtsruck auf Frauen und Lesben aus?

Die renommierte Autorin, Journalistin und Regisseurin Marlene Streeruwitz spricht zu diesem Thema.

Welche Positionen können feministische Institutionen und Gruppen einnehmen um differenziert, reflektiert und geschlechtersensibel auf diese Entwicklungen zu reagieren?
Marlene Streeruwitz bezieht Stellung.
Im Zusammenhang mit der Wiederholung der Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten veröffentlichte sie auf ihrer Homepage den Wahlkampfroman 2016 „So wird das Leben.“ und beschrieb die konkreten Auswirkungen rechtspopulistischer Politik auf die demokratische Kultur und das tägliche Leben.
Eine Veranstaltung des Autonomen FrauenLesbenzentrums AFLZ in Kooperation mit AEP und ArchFem.

15. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 26. September 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch und der Planung von Aktivitäten für den Herbst 2016, insbesondere für den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2016.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Präsentation der AEP-Informationen

Flucht. Debatten & Realitäten aus feministischer Perspektive

Donnerstag, 16. Juni, 19:30 Uhr
AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Das neue Heft der „AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft“ thematisiert Flucht aus frauenspezifisch-feministischer Perspektive. An diesem Diskussionsabend stellen die Herausgeberinnen Monika Jarosch, Lisa Gensluckner und Elisabeth Grabner-Niel die Schwerpunkte dieser Ausgabe vor und führen ein Gespräch mit der aus Syrien geflüchteten Menschenrechtsaktivistin Chirin Hamdoche. Die Illustrationen werden großformatig von der Künstlerin Judith Klemenc präsentiert, ausgewählte Textpassagen aus den Beiträgen liest Gabi Plattner (Tiroler Frauenhaus, Netzwerkerin in den Bereichen Feminismus/Kunst/Kultur/Sozial-Politik).

mehr Informationen zur aktuellen Ausgabe der Zeitschrift …

Lesung und Diskussion mit Sarah Diehl

Die Uhr, die nicht tickt

Dienstag, 7. Juni, 20:00 – 21:30 Uhr
ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

Start der Veranstaltungsreihe Mutter. Mutter Mütter? Ein Dreitakt.

Ein intermedialer Abend mit Lesung, Ausstellung und Installation im ArchFem in Kooperation mit dem Arbeitskreis Emanzipation Partnerschaft – AEP.

DIE UHR, DIE NICHT TICKT
Lesung und Diskussion mit Sarah Diehl

„Wenn meine biologische Uhr mir etwas sagt, dann, dass ich im besten Alter bin, dieses Buch zu schreiben.“ Sarah Diehl
Immer mehr Frauen bleiben freiwillig kinderlos, nicht nur in Deutschland. Aber das Reden über die biologische Uhr ist so allgegenwärtig, dass Frauen sich selbst misstrauen, wenn sie die Uhr nicht ticken hören. Sie zweifeln ihre eigene Entscheidungsfähigkeit an, weil ihnen vermittelt wird, dass sie etwas anderes wollen müssen. Geht es ums Kinderkriegen, wird unbeirrt festgehalten an der Vorstellung vom angeborenen Mutterinstinkt und an der Idee vom allein seligmachenden Glück der Kleinfamilie. Politik und Gesellschaft bauen demografische und biologistische Schreckgespenster auf, um an alten Familienkonzepten und Geschlechterhierarchien festhalten zu können. Kein Kind zu wollen, gilt als unnatürlich, egoistisch oder feige. Sarah Diehl hat Frauen interviewt, die freiwillig keine Mütter sind.

Sarah Diehl, geboren 1978, studierte Museologie, Afrikawissenschaften und Gender Studies. Sie arbeitet zum Thema „Reproduktive Rechte im internationalen Kontext“, hat hierzu zwei Anthologien veröffentlicht und einen preisgekrönten Dokumentarfilm gedreht: Abortion Democracy: Poland/South Africa. 2012 erschien ihr erster Roman Eskimo Limon 9. 2014 gründete sie Ciocia Basia, eine Organisation, die es Frauen in Polen ermöglicht legale Schwangerschaftsabbrüche in Berlin zu bekommen. Sie lebt als Schriftstellerin, Aktivistin und Filmemacherin in Berlin.

Im Anschluss wird die 3m2 Ausstellung im Schaufenster des ArchFems eröffnet und dazu eingeladen in der Wohnzimmer-Installation Platz zu nehmen.

14. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 30. Mai 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch über das kontrovers diskutierte Thema der Sexarbeit/Prostitution. Mitarbeiterinnen von IBUS – Innsbrucker Beratung und Unterstützung für Sexarbeiterinnen werden aus ihrem Arbeitsallltag und von ihren Erfahrungen berichten uns stehen anschließend für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Frauenbewegte Lesung heiterer Texte mit Musik und Gesang

Montag, 7. März 2016, 18:00 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstr. 19, Innsbruck

Mitarbeiterinnen und Leserinnen der Bibliothek stellen Texte feministischer Schriftstellerinnen vor – eine Einstimmung auf den Internationalen Frauentag am 8. März. Um die Tradition des gemeinsamen widerständigen Singens, die wir letztes Jahr im Rahmen der Veranstaltung zum Internationalen Frauentag im AEP wieder belebt haben, fortzuführen, knüpfen wir heuer an die letztes Jahr gesungenen FrauenKampflieder an und ergänzen die Lesung wieder mit unseren kraftvollen unterschiedlichen Stimmen und den hoffentlich vom Vorjahr noch im Ohr klingenden Liedern! Christine Abdel-Halim, interaktive Chorleiterin, wird die musikalische Koordination und Anleitung dazu geben!

Eine Veranstaltung der Öffentlichen AEP-Frauenbibliothek im Rahmen der Aktionswochen der Öffentlichen Büchereinen 2016.

 

Diskussionsabend über die politische und mediale Debatte zur „Silvesternacht in Köln“

2. März 2016, 18:30 Uhr
ÖGB-Saal, ÖGB Tirol, Südtiroler Platz 14-16, Innsbruck

Die Ereignisse zum Jahreswechsel in Köln dienten nicht als Anlass, um die Problematik der sexuellen Gewalt gegen Frauen zu thematisieren. Die öffentliche Aufmerksamkeit richtete sich stattdessen auf Nationalität, Religion oder den „Kulturkreis“ der Täter. Mit einem Diskussionsabend wird diese Debatte nochmals kritisch beleuchtet. Diskutiert wird u.a. über Formen, Ausmaß und Ursachen sexueller Gewalt gegen Frauen, über die Zusammenhänge von Männlichkeit und Gewalt, über das Frauenbild der (extremen) Rechten, die das Thema rassistisch instrumentalisiert hat, sowie über die Verknüpfungen mit Fragen der Integration und Asylpolitik.

Impulsreferate und Diskussion mit dem Publikum:
Alexandra Weiss
(Politikwissenschafterin, Innsbruck)
Gabi Plattner (Frauenhaus Tirol)
Oscar Thomas-Olalde (Diakonie Flüchtlingsdienst)
Paul Scheibelhofer (Sozialwissenschafter, Wien)
Moderation: Derya Kurtoglu

Organisation/Veranstalterin: Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch in Kooperation mit dem Sozialpolitischen Arbeitskreis Tirol (SPAK)

12. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 29. Februar 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ plant wieder Aktivitäten zum heurigen Internationalen Frauentag.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

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11. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 8. Februar 2016, 19:00 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ plant wieder Aktivitäten zum heurigen Internationalen Frauentag.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at