19. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Demowerkstatt: kreativ – widerständig – lustvoll

Montag 27. Februar 2017, ab 17:00 Uhr
ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

Kollektiv wird für die Demonstration zum Frauentag am 4. März (Treffpunkt: 13:00 Uhr bei Annasäule Innsbruck) gebaut, gemalt, vorbereitet, getextet. Kommt vorbei!

Die 19. Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch und der kreativen Umsetzung von Aktivitäten für den heurigen Internationalen Frauentag.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Organisation der Demowerkstatt: ArchFem in Kooperation mit Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch

Veranstaltungsreihe Politikerinnen im Gespräch

Erfahrungsberichte von Frauen in der Politik über Frauenpolitik in Österreich

„Frausein allein ist kein Programm“, denn schlichte Repräsentativität von Frauen in der Politik ist noch kein Garant für die Wahrung und Stärkung von Frauenrechten und Gleichberechtigung. Im Rahmen der „Gespräche mit Politikerinnen“ kommen Frauen zu Wort, die sich aktiv und engagiert für Frauenpolitik in Österreich einsetzen.
In den Gesprächen mit den Politikerinnen geht es um ihren persönlichen politischen Werdegang, um Motivationen, Chancen und Hindernisse auf dem Weg in die Politik. Darüber hinaus unterhalten wir uns über Frauenpolitik in der jeweils eigenen Partei und über frauenspezifische Anliegen, die Ihnen besonders wichtig sind. Auch der Frage wird nachgegangen, was auf den unterschiedlichen politischen Ebenen (Stadt – Land – Bund) frauenpolitisch erreicht und bewirkt werden kann.
Die Veranstaltungsreihe vermittelt Hintergrundwissen über Möglichkeiten, Barrieren und Schwierigkeiten bei der Umsetzung frauenpolitischer Forderungen und soll zum politischen Engagement ermutigen.

Im Anschluss an die Gespräche mit Politikerinnen lädt der AEP zu einem Umtrunk ein.

Moderation: Monika Jarosch und Lisa Gensluckner (Politikwissenschafterinnen, engagiert im AEP)

 

Veranstaltungsort: Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Dienstag, 6. Dezember 2016, 19:00 Uhr
Gespräch mit Landesrätin Christine Baur

(zuständig für Soziales, Integration, Abteilung Kinder- und Jugendhilfe, Staatsbürgerschaftsangelegenheiten, Frauenpolitik)

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 19:00 Uhr
Gespräch mit Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider

(zuständig für Umwelt, Energie und Mobilität, Tiefbau und Frauenförderung in der Stadt Innsbruck)

Freitag, 3. Februar 2017, 19:00 Uhr
Gespräch mit Nationalratsabgeordneter Berîvan Aslan

(u.a. Frauensprecherin im Grünen Klub im Parlament)

Dienstag, 7. März 2017, 19:00 Uhr
Gespräch mit Nationalratsabgeordneter Gisela Wurm (in Vertretung für Gabriele Heinisch-Hosek)

(u.a. Mitglied des Bundes-Frauenkomitees der SPÖ)

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Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte sobald wie möglich Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Buchpräsentation: „Das Bedürfnis nach gerechter Sühne“

(Tiroler) „Berufsverbrecherinnen“ im Nationalsozialismus

Montag, 6. Februar 2017, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die Nazis träumten davon, eine „Volksgemeinschaft ohne Verbrechen“ zu gestalten. Bestimmte „gerichtsauffällige“ Menschen wurden zu „BerufsverbrecherInnen“ erklärt und sollten mit verschiedenen polizeilichen Maßnahmen an der Ausübung ihres „Berufs“ gehindert werden. Eine dieser Maßnahmen war die „Vorbeugungshaft“, d.h. die Deportation in ein KZ durch die Kriminalpolizei.
Sylvia Köchl, Politikwissenschaftlerin und Aktivistin der Österr. Lagergemeinschaft Ravensbrück & FreundInnen, hat diesen bisher kaum beschriebenen Aspekt der Zeitgeschichte am Beispiel von „Berufsverbrecherinnen“ erforscht, die aus Österreich ins Frauen-KZ Ravensbrück verschleppt wurden. Acht rekonstruierte Frauenbiografien stehen im Mittelpunkt ihres im Herbst erschienenen Buches „Das Bedürfnis nach gerechter Sühne“. Rekonstruiert, weil von „Berufsverbrecherinnen“ keinerlei Selbstzeugnisse bekannt sind.
Unter den acht dargestellten Frauen sind auch zwei Tirolerinnen: Kreszenz Kalt und Margarethe Tomaselli. Beide waren wegen Diebstählen bereits mehrfach gerichtlich zu Kerkerstrafen verurteilt worden, als sie nach 1938 von den Nazis zu „Berufsverbrecherinnen“ erklärt wurden. Die beiden Geschichten stehen im Mittelpunkt der Buchpräsentation von Sylvia Köchl. Es geht um Frauenleben jenseits auch heute gültiger gesellschaftlicher Moralvorstellungen und darum, wohin eine Politik der reinen Repression gegenüber Außenseiterinnen führen kann.

Zum Buch: www.mandelbaum.at/books/764/7683
Zur Geschichte des Frauen-KZ Ravensbrück: www.ravensbrueck.at/das-frauen-kz-ravensbrueck-3/

17. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 30. Jänner 2017, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch und der Planung von Aktivitäten im Hinblick auf den heurigen Internationalen Frauentag.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Vortrag mit Lann Hornscheidt zu Antidiskriminierenden SprachHandlungen

Antidiskriminierende SprachHandlungen – wie wichtig ist das? was ist möglich?

Argumente und Gegenargumente zu politischen Sprachveränderungen

Vortrag und Diskussion mit Lann Hornscheidt

 

Donnerstag, 19. Jänner 2017, 19:00 Uhr
AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

In dem Vortrag stellt Lann Hornscheidt verschiedene Ideen zu politisch motivierten antidiskriminierenden Sprachveränderungen vor und diskutiert, welche Wirkungen sie haben, wie für und wie gegen sie argumentiert wird. Lann Hornscheidt wird viele Beispiele geben, um im Anschluss zu diskutieren, welche Wirkung, Rolle und möglichen Effekte antidiskriminierende Sprachveränderungen haben oder haben können.

Prof. Dr. Lann Hornscheidt hatte bis 2016 eine Professur in Gender Studies und Sprachanalyse an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zahlreiche Gastprofessuren in Nord- und Westeuropa. Arbeitet momentan bei xart splitta e.V. und w_orten & meer.

Arbeitsschwerpunkte: Sprache und Antidiskriminierung, Transfeminismus, Aktivismus und Wissenschaft, Intersektionalität.

Eine Kooperationsveranstaltung der AEP-Frauenbibliothek mit dem Büro für Gleichstellung und Gender Studies, Bereich GENDER STUDIES.

Erzählcafé mit Brigitee Obrist (ehemalige Sexarbeiterin und Aktivistin) und Fotoausstellung

Donnerstag, 1.12.2016, 19:30 Uhr
AEP Bibliothek, Schöpfstr. 19, Innsbruck

Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen finden auch dieses Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen in Innsbruck statt. iBus lädt euch hiermit herzlich zu einer Fotoausstellung ein, die im Rahmen eines Projekts „Ipsum meets iBus“ organisiert wurde. Innerhalb dieses Projekts wurden von unterschiedlichen Personen Fotos zum Thema Sexarbeit in Innsbruck gemacht. Dabei wurde folgenden Fragen nachgegangen: Was heißt es, Sexarbeiter_in zu sein? Wie ist die öffentliche Wahrnehmung dieser? Wie ist meine persönliche Wahrnehmung? Wie schaut es in Innsbruck konkret aus? Diese Fotos sowie die Erkenntnisse daraus wollen wir euch gerne präsentieren.

Außerdem gibt es einen spannenden Vortrag von Brigitte Obrist, die extra aus der Schweiz zu uns anreist. Sie war von 1983-1992 in der Schweiz in der Sexarbeit tätig und ab 1988 in einer Beratungsstelle und in der Aidsprävention. Sie wird uns von ihren Erfahrungen berichten und auch davon, wie die Sexarbeit sie zur Feministin gemacht hat.

Auf einen aufschlussreichen Abend mit euch freut sich das iBus Team!

*ipsum ist ein Verein, der Fotografie als Medium in der entwicklungspolitischen und interkulturellen Bildungsarbeit einsetzt. Ziel ist ein Perspektivenwechsel und kritische Hinterfragung des Alltags.

**iBUS ist ein seit 2013 bestehendes Projekt zur Beratung, Unterstützung und Begleitung von Sexarbeiter_innen der AEP-Familienberatungsstelle in Innsbruck. iBUS bietet Personen, die in den sexuellen Dienstleistungen arbeiten oder gearbeitet haben, vertrauliche und anonyme Beratungen bei sozialen, rechtlichen sowie gesundheitlichen Belangen an und orientiert sich dabei an deren individuellen Bedürfnissen.

18. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 13. Februar 2017, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich der weiteren Planung für Aktivitäten rund um den heurigen Internationalen Frauentag.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

16. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 14. November 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch und der Planung von Aktivitäten im Hinblick auf die Bundespräsidentenwahl.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Selbstbestimmte Norm

Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

Donnerstag, 20. Oktober, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Buchpräsentation mit Diskussion

Sollen Feministinnen jede Art von Abtreibung verteidigen? Können Entscheidungen überhaupt selbstbestimmt getroffen werden? Welche Art von Wissen entsteht durch pränatale Untersuchungen? Dienen sie der Vorsorge oder sind sie behindertenfeindlich?

Kirsten Achtelik lotet in ihrem Buch das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts „Selbstbestimmung“ in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von „Lebensschützern“ wieder aufgeflammt sind.

Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von AktivistInnen die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen. Vor allem aber stellt sich Achtelik der dringend zu klärenden Frage, wie ein nicht selektives und nicht individualisiertes Konzept von Selbstbestimmung gedacht und umgesetzt werden kann.

Kirsten Achtelik, geboren 1978, ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin und lebt als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie ist politisch an den Schnittstellen der feministischen, antikapitalistischen und Behindertenbewegung aktiv.

 

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Marlene Streeruwitz im Gespräch über den aktuellen Rechtsruck

Freitag, 14. Oktober 2016, 20:30 Uhr
Autonomes FrauenLesbenZentrum AFLZ
Liebeneggstraße 15. Innsbruck

Marlene Streeruwitz. Foto: Philipp Horak

Wie wirkt sich der aktuelle Rechtsruck auf Frauen und Lesben aus?

Die renommierte Autorin, Journalistin und Regisseurin Marlene Streeruwitz spricht zu diesem Thema.

Welche Positionen können feministische Institutionen und Gruppen einnehmen um differenziert, reflektiert und geschlechtersensibel auf diese Entwicklungen zu reagieren?
Marlene Streeruwitz bezieht Stellung.
Im Zusammenhang mit der Wiederholung der Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten veröffentlichte sie auf ihrer Homepage den Wahlkampfroman 2016 „So wird das Leben.“ und beschrieb die konkreten Auswirkungen rechtspopulistischer Politik auf die demokratische Kultur und das tägliche Leben.
Eine Veranstaltung des Autonomen FrauenLesbenzentrums AFLZ in Kooperation mit AEP und ArchFem.