20. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 12. Juni 2017, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich der Nachbesprechung zu Aktivitäten rund um den Internationalen Frauentag sowie dem inhaltlichen Austausch zum Jahresschwerpunkt „Aktivitäten gegen den Rechtsruck“.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Feminism loaded

Eine Ausstellung des AEP zu Feminismus & Frauenbewegungen

17. Mai bis 9. Juni 2017

Geschichte und Aktualität von Frauenbewegungen und Feminismus sind zentral für die Demokratisierung der Gesellschaft. Sie sind jedoch bis heute nicht im kollektiven Gedächtnis verankert – weder in Schulbüchern noch in der medialen Öffentlichkeit.

 

Vor diesem Hintergrund stellt die Wanderausstellung Feminism loaded zentrale Themen wie Gewalt gegen Frauen, Einkommensdiskriminierung, Pflege und Sorgearbeit, die Unterscheidung Sex-Gender oder geschlechtsspezifische Rollenbilder zur Diskussion und vermittelt Denkanstöße. Die Ausstellung wird in den Folgejahren zu vielen öffentlichen Orten wandern und kann von Schulen, Bildungshäusern oder Kultureinrichtungen angefordert werden.

Eröffnung:

Dienstag, 16. Mai 2017, 18:00 Uhr
BFI Tirol (Foyer), Ing.-Etzel-Straße 7, Innsbruck

Begrüßung:
Karin Klocker, Geschäftsführerin BFI Tirol

Worte des Projektteams:
Lisa Gensluckner, Katerina Haller, Monika Jarosch, Gabi Plattner, Angelika Schafferer

Statements:
Helene Schnitzer, Kulturarbeiterin und TKI-Geschäftsführerin
Flavia Guerrini, Erziehungswissenschafterin mit Schwerpunkt Geschlechterforschung

Anschließend Drinks und Buffet

Gefördert durch das Land Tirol im Rahmen von TKI open 16, von der Stadt Innsbruck im Rahmen von stadt_potenziale, dem Bundeskanzleramt Kunst und Kultur sowie der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung – ÖGPB.
Mit freundlicher Unterstützung des BFI Tirol.

 

Termine für Führungen:

Mittwoch, 24. Mai, 18:00 Uhr
Donnerstag, 1. Juni, 18:00 Uhr

Für Gruppen und Schulklassen ist eine Terminvereinbarung erforderlich: angelika.schafferer@gmx.at

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montag bis Freitag, 9:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 9:00 bis 12:00 Uhr
An folgenden Tagen kann die Ausstellung nicht besichtigt werden:
Donnerstag, 18. Mai und Mittwoch, 31. Mai.

 

Mutterschaft in Diskussion

Feministische Perspektiven

Donnerstag, 11. Mai 2017, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Im Umgang mit Mutterschaft spiegeln sich die Geschlechterverhältnisse und damit die Position der Frauen in der jeweiligen vorherrschenden Ordnung. Und deshalb spielte die Mutter/schaft als Wirklichkeit und als Diskurs in allen Frauenbewegungen immer eine große, wenn auch höchst umstrittene Rolle. Die Mutter und das „Mütterliche“ waren und sind wie ein Brennglas widersprüchlicher Perspektiven innerhalb der feministischen Debatten. Interessant ist, dass Mutter/schaft/lichkeit in den letzten beiden Dekaden in der feministischen Theorie kaum noch zur Diskussion stand. Das scheint sich in der letzten Zeit wieder zu ändern – was man an den Streitpunkten Väterrechte, Leihmutterschaft, Versorgung oder Alleinerzieherinnen sehen kann.
Die Ausgabe 3/2016 der vierteljährlich erscheinenden „AEP – Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft“ trägt den Titel „In anderen Umständen. Mutterschaft in Diskussion“. Die Redakteurinnen Hilde Grammel und Birge Krondorfer präsentierten in dieser Ausgabe viele Themen und Diskussionsräume, die Künstlerin Judith Klemenc gestaltete die Illustrationen. Wir nehmen eine Präsentation dieser Ausgabe zum Anlass, um über Mutterschaft aus feministischer Perspektive ins Gespräch zu kommen.

Programm:
Birge Krondorfer (Politische Philosophin, Frauenhetz Wien): Präsentation der AEP-Informationen „In anderen Umständen. Mutterschaft in Diskussion“
Marina Unterberger (Germanistin): Diskussionsbeitrag zu Mutterschaft aus feministischer Perspektive
Judith Klemenc (Künstlerin): Illustrationen – die Welt aus Kinderaugen

Moderation: Katerina Haller (Mitarbeiterin des AEP)

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Trans Studies – Buchpräsentation & Diskussion

Freitag, 28. April, 19:00 – 21:00 Uhr
ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

„Trans Studies. Historische, begriffliche und aktivistische Aspekte“ beschreibt Trans Studies als kritische Forschungsrichtung, die aus Widerstand und zivilgesellschaftlichem Engagement entsteht – sie kann als politisches Projekt gesehen werden. Selbsthilfegruppen, Trans*Ak­­ti­­vist_innen, Studierende, Künstler_innen bringen die Trans Studies in den 1980ern und 1990ern in die Akademia. Trans Studies bauen auf rassismus- und klassismuskritischen, feministischen Ansätzen genauso auf wie etwa auf der (kritischen) Sexualwissenschaft. Sie entwickeln bestehende Begriffe weiter und schaffen neue. Sie intervenieren in wissenschaftliche Paradigmen und gesellschaftliche Normen. Sie entstehen als Teil einer sozialen Bewegung, die für Anerkennung, Menschenrechte und gegen Diskriminierung innerhalb und außerhalb der Akademia kämpft.

Moderation: Mar_ry Anegg

Autor des Buches: Persson Perry Baumgartinger ist Wissenschaftler, Lektor, Trainer und Coach mit Forschungsschwerpunkten zu Kritischer Diskursanalyse, Queer Linguistics, Trans Studies und Sozialgeschichte.

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Weitere Infos:
https://www.archfem.net/

Veranstaltung des ArchFem in Kooperation mit AEP – Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft und dem Büro für Gleichstellung und Gender Studies – Bereich Gender Studies.

Lesung mit Marlen Schachinger

Dienstag 28. März 2017, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstr. 19, Innsbruck

Marlen Schachinger liest aus ihrem Roman

„Martiniloben“

Ein literarischer Thriller

Mona will dem Gegeneinander in der Stadt entfliehen und zieht in ein Dorf an der Landesgrenze, wo sie sich ein sozialeres Miteinander erhofft. Doch der Schein trügt stets……….

Zum Martiniloben, dem Fest des Jahres, dem großen ländlichen Sauf- und Fressgelage, eskaliert die Situation.

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Marlen Schachinger

Geb. 1970 in Oberösterreich,

Freiberufliche Autorin, publiziert Prosa, Lyrik und Essays.

Zahlreiche Literaturpreise und –stipendien.

www.marlen-schachinger.com

Lesung frauenbewegter Texte mit Musik, Gesang und Brunch

Samstag, 11. März 2017, 11:03 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstr. 19, Innsbruck

Programm:

Lesung frauenbewegter Texte: Mitarbeiterinnen und Leserinnen der Bibliothek stellen feministische Texte vor. Es lesen Marina Unterberger, Monika Jarosch, Derya Kutoglu und Petra Flieger.

Girls are on fire! Sandra Mayrhofer-Mallaun und Magdalena Komisarz vermitteln mit Text, Bild und Musik Einblicke in den Womens March vom 21. Jänner 2017, der als einer der größten Protestereignisse in die US-amerikanische Geschichte eingehen wird. Hundertausende Frauen (und Männer) protestierten am ersten Amtstag von Donald Trump gegen Frauenverachtung und für Demokratie.

Musik und Gesang: Gemeinsam werden Lieder der Frauenbewegung mit musikalischer Begleitung von Christine Abdel-Halim gesungen.

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Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen der Öffentlichen Büchereien 2017.

Kinderbetreuung wird angeboten – Voranmeldung bis 9. März 2017 notwendig bei: office@aep.at

Erzählcafe: „Ohne Angst verschieden sein“

Donnerstag, 2. März 2017, 19:00 Uhr
Autonomes FrauenLesbenZentrum, Liebeneggstraße 15, Innsbruck

Die „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ ist ein kommunikatives, solidarisches und politisches Forum für ganz unterschiedliche Frauen. Im Rahmen eines Erzählcafes widmen wir uns diesen Unterschieden und den jeweils individuellen Hintergründen, um ein besseres gegenseitiges Kennenlernen, mehr Verständnis und damit eine gute Basis für zukünftige gemeinsame Aktivitäten zu schaffen. Was bedeutet das „Frausein“ für jede Einzelne vor dem Hintergrund unterschiedlicher Verortungen? (Herkunft/Nationalität, Religion, Sexuelle Orientierung, Behinderung, Klassen- bzw. Schichtzugehörigkeit, …). Women only.

Moderation: Derya Kurtoglu (Erziehungswissenschafterin)

Organisation/Veranstalterin: Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch

19. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Demowerkstatt: kreativ – widerständig – lustvoll

Montag 27. Februar 2017, ab 17:00 Uhr
ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

Kollektiv wird für die Demonstration zum Frauentag am 4. März (Treffpunkt: 13:00 Uhr bei Annasäule Innsbruck) gebaut, gemalt, vorbereitet, getextet. Kommt vorbei!

Die 19. Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch und der kreativen Umsetzung von Aktivitäten für den heurigen Internationalen Frauentag.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Organisation der Demowerkstatt: ArchFem in Kooperation mit Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch

Veranstaltungsreihe Politikerinnen im Gespräch

Erfahrungsberichte von Frauen in der Politik über Frauenpolitik in Österreich

„Frausein allein ist kein Programm“, denn schlichte Repräsentativität von Frauen in der Politik ist noch kein Garant für die Wahrung und Stärkung von Frauenrechten und Gleichberechtigung. Im Rahmen der „Gespräche mit Politikerinnen“ kommen Frauen zu Wort, die sich aktiv und engagiert für Frauenpolitik in Österreich einsetzen.
In den Gesprächen mit den Politikerinnen geht es um ihren persönlichen politischen Werdegang, um Motivationen, Chancen und Hindernisse auf dem Weg in die Politik. Darüber hinaus unterhalten wir uns über Frauenpolitik in der jeweils eigenen Partei und über frauenspezifische Anliegen, die Ihnen besonders wichtig sind. Auch der Frage wird nachgegangen, was auf den unterschiedlichen politischen Ebenen (Stadt – Land – Bund) frauenpolitisch erreicht und bewirkt werden kann.
Die Veranstaltungsreihe vermittelt Hintergrundwissen über Möglichkeiten, Barrieren und Schwierigkeiten bei der Umsetzung frauenpolitischer Forderungen und soll zum politischen Engagement ermutigen.

Im Anschluss an die Gespräche mit Politikerinnen lädt der AEP zu einem Umtrunk ein.

Moderation: Monika Jarosch und Lisa Gensluckner (Politikwissenschafterinnen, engagiert im AEP)

 

Veranstaltungsort: Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Dienstag, 6. Dezember 2016, 19:00 Uhr
Gespräch mit Landesrätin Christine Baur

(zuständig für Soziales, Integration, Abteilung Kinder- und Jugendhilfe, Staatsbürgerschaftsangelegenheiten, Frauenpolitik)

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 19:00 Uhr
Gespräch mit Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider

(zuständig für Umwelt, Energie und Mobilität, Tiefbau und Frauenförderung in der Stadt Innsbruck)

Freitag, 3. Februar 2017, 19:00 Uhr
Gespräch mit Nationalratsabgeordneter Berîvan Aslan

(u.a. Frauensprecherin im Grünen Klub im Parlament)

Dienstag, 7. März 2017, 19:00 Uhr
Gespräch mit Nationalratsabgeordneter Gisela Wurm (in Vertretung für Gabriele Heinisch-Hosek)

(u.a. Mitglied des Bundes-Frauenkomitees der SPÖ)

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Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte sobald wie möglich Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Buchpräsentation: „Das Bedürfnis nach gerechter Sühne“

(Tiroler) „Berufsverbrecherinnen“ im Nationalsozialismus

Montag, 6. Februar 2017, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die Nazis träumten davon, eine „Volksgemeinschaft ohne Verbrechen“ zu gestalten. Bestimmte „gerichtsauffällige“ Menschen wurden zu „BerufsverbrecherInnen“ erklärt und sollten mit verschiedenen polizeilichen Maßnahmen an der Ausübung ihres „Berufs“ gehindert werden. Eine dieser Maßnahmen war die „Vorbeugungshaft“, d.h. die Deportation in ein KZ durch die Kriminalpolizei.
Sylvia Köchl, Politikwissenschaftlerin und Aktivistin der Österr. Lagergemeinschaft Ravensbrück & FreundInnen, hat diesen bisher kaum beschriebenen Aspekt der Zeitgeschichte am Beispiel von „Berufsverbrecherinnen“ erforscht, die aus Österreich ins Frauen-KZ Ravensbrück verschleppt wurden. Acht rekonstruierte Frauenbiografien stehen im Mittelpunkt ihres im Herbst erschienenen Buches „Das Bedürfnis nach gerechter Sühne“. Rekonstruiert, weil von „Berufsverbrecherinnen“ keinerlei Selbstzeugnisse bekannt sind.
Unter den acht dargestellten Frauen sind auch zwei Tirolerinnen: Kreszenz Kalt und Margarethe Tomaselli. Beide waren wegen Diebstählen bereits mehrfach gerichtlich zu Kerkerstrafen verurteilt worden, als sie nach 1938 von den Nazis zu „Berufsverbrecherinnen“ erklärt wurden. Die beiden Geschichten stehen im Mittelpunkt der Buchpräsentation von Sylvia Köchl. Es geht um Frauenleben jenseits auch heute gültiger gesellschaftlicher Moralvorstellungen und darum, wohin eine Politik der reinen Repression gegenüber Außenseiterinnen führen kann.

Zum Buch: www.mandelbaum.at/books/764/7683
Zur Geschichte des Frauen-KZ Ravensbrück: www.ravensbrueck.at/das-frauen-kz-ravensbrueck-3/