Vortrag mit Lann Hornscheidt zu Antidiskriminierenden SprachHandlungen

Antidiskriminierende SprachHandlungen – wie wichtig ist das? was ist möglich?

Argumente und Gegenargumente zu politischen Sprachveränderungen

Vortrag und Diskussion mit Lann Hornscheidt

 

Donnerstag, 19. Jänner 2017, 19:00 Uhr
AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

In dem Vortrag stellt Lann Hornscheidt verschiedene Ideen zu politisch motivierten antidiskriminierenden Sprachveränderungen vor und diskutiert, welche Wirkungen sie haben, wie für und wie gegen sie argumentiert wird. Lann Hornscheidt wird viele Beispiele geben, um im Anschluss zu diskutieren, welche Wirkung, Rolle und möglichen Effekte antidiskriminierende Sprachveränderungen haben oder haben können.

Prof. Dr. Lann Hornscheidt hatte bis 2016 eine Professur in Gender Studies und Sprachanalyse an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zahlreiche Gastprofessuren in Nord- und Westeuropa. Arbeitet momentan bei xart splitta e.V. und w_orten & meer.

Arbeitsschwerpunkte: Sprache und Antidiskriminierung, Transfeminismus, Aktivismus und Wissenschaft, Intersektionalität.

Eine Kooperationsveranstaltung der AEP-Frauenbibliothek mit dem Büro für Gleichstellung und Gender Studies, Bereich GENDER STUDIES.

Erzählcafé mit Brigitee Obrist (ehemalige Sexarbeiterin und Aktivistin) und Fotoausstellung

Donnerstag, 1.12.2016, 19:30 Uhr
AEP Bibliothek, Schöpfstr. 19, Innsbruck

Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen finden auch dieses Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen in Innsbruck statt. iBus lädt euch hiermit herzlich zu einer Fotoausstellung ein, die im Rahmen eines Projekts „Ipsum meets iBus“ organisiert wurde. Innerhalb dieses Projekts wurden von unterschiedlichen Personen Fotos zum Thema Sexarbeit in Innsbruck gemacht. Dabei wurde folgenden Fragen nachgegangen: Was heißt es, Sexarbeiter_in zu sein? Wie ist die öffentliche Wahrnehmung dieser? Wie ist meine persönliche Wahrnehmung? Wie schaut es in Innsbruck konkret aus? Diese Fotos sowie die Erkenntnisse daraus wollen wir euch gerne präsentieren.

Außerdem gibt es einen spannenden Vortrag von Brigitte Obrist, die extra aus der Schweiz zu uns anreist. Sie war von 1983-1992 in der Schweiz in der Sexarbeit tätig und ab 1988 in einer Beratungsstelle und in der Aidsprävention. Sie wird uns von ihren Erfahrungen berichten und auch davon, wie die Sexarbeit sie zur Feministin gemacht hat.

Auf einen aufschlussreichen Abend mit euch freut sich das iBus Team!

*ipsum ist ein Verein, der Fotografie als Medium in der entwicklungspolitischen und interkulturellen Bildungsarbeit einsetzt. Ziel ist ein Perspektivenwechsel und kritische Hinterfragung des Alltags.

**iBUS ist ein seit 2013 bestehendes Projekt zur Beratung, Unterstützung und Begleitung von Sexarbeiter_innen der AEP-Familienberatungsstelle in Innsbruck. iBUS bietet Personen, die in den sexuellen Dienstleistungen arbeiten oder gearbeitet haben, vertrauliche und anonyme Beratungen bei sozialen, rechtlichen sowie gesundheitlichen Belangen an und orientiert sich dabei an deren individuellen Bedürfnissen.

18. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 13. Februar 2017, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich der weiteren Planung für Aktivitäten rund um den heurigen Internationalen Frauentag.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

16. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 14. November 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch und der Planung von Aktivitäten im Hinblick auf die Bundespräsidentenwahl.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

2016 nr. 3 | In anderen Umständen

Mutterschaft in Diskussion

Zeitschrift Nr. 3 – 2016 bestellen

Redakteurinnen: Hilde Grammel und Birge Krondorfer

Illustrationen: Judith Klemenc

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Das neue Heft „In anderen Umständen. Mutterschaft in Diskussion“ bringt eine grundlegende, umfassende und differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema Mutter/schaft. Wir haben in dieser Ausgabe versucht, Ausschnitte der Spannbreite der Themen und Diskussionsräume einzufangen.
Die ‚Mutter’ als Realität, als Symbol, als Tätige ist ein heißes Terrain. Als Existierende ist sie uns so selbstverständlich – wir alle sind von einer Mutter Geborene –, dass man meinen könnte, dazu gäbe es nichts zu sagen: sie ist einfach da, nicht wegzudenken und in gewisser Weise undenkbar. Wir vergessen die Welt aus unseren Kinderaugen – sie kommen in dieser Ausgabe ins Bild mit den Zeichnungen von Judith Klemenc.

Im Umgang mit Mutterschaft spiegeln sich die Geschlechterverhältnisse und damit die Position der Frauen in der jeweiligen vorherrschenden Ordnung. Und deshalb spielte die Mutter/schaft als Wirklichkeit und als Diskurs in allen Frauenbewegungen immer eine große, wenn auch höchst umstrittene Rolle. Die Mutter und das Mütterliche waren und sind wie ein Brennglas widersprüchlicher Perspektiven innerhalb der feministischen Debatten. Interessant ist, dass Mutter/schaft/lichkeit in den letzten beiden Dekaden in der feministischen Theorie kaum noch zur Diskussion stand. Das scheint sich in der letzten Zeit wieder zu ändern – was man an den Streitpunkten Väterrechte, Leihmutterschaft, Versorgung, Alleinerzieherinnen usw. sehen kann.

Wir wünschen erhellende Einblicke in „andere Umstände“.

Inhaltsverzeichnis Heft 3 2016

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Selbstbestimmte Norm

Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

Donnerstag, 20. Oktober, 19:30 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Buchpräsentation mit Diskussion

Sollen Feministinnen jede Art von Abtreibung verteidigen? Können Entscheidungen überhaupt selbstbestimmt getroffen werden? Welche Art von Wissen entsteht durch pränatale Untersuchungen? Dienen sie der Vorsorge oder sind sie behindertenfeindlich?

Kirsten Achtelik lotet in ihrem Buch das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts „Selbstbestimmung“ in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von „Lebensschützern“ wieder aufgeflammt sind.

Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von AktivistInnen die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen. Vor allem aber stellt sich Achtelik der dringend zu klärenden Frage, wie ein nicht selektives und nicht individualisiertes Konzept von Selbstbestimmung gedacht und umgesetzt werden kann.

Kirsten Achtelik, geboren 1978, ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin und lebt als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie ist politisch an den Schnittstellen der feministischen, antikapitalistischen und Behindertenbewegung aktiv.

 

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte sobald wie möglich Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Layout 1

 

2016 nr. 2 | Flucht

Debatten & Realitäten aus feministischer Perspektive

Zeitschrift Nr. 2 – 2016 bestellen

Gastredakteurinnen: Monika Jarosch, Lisa Gensluckner, Elisabeth Grabner-Niel

Illustrationen: Judith Klemenc

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Die Stimmen, die Angst schüren, sind mächtig. Es wird Angst geschürt vor der „Überfremdung“, Angst vor der Flüchtlings“lawine“, vor dem „Dammbruch“, vor der „Krise“, vor den „Horden sexualisierter Männer“…
Wir geben in diesem Heft jenen Stimmen einen Raum, die in der Asylpolitik an völker- und menschenrechtliche Verpflichtungen anknüpfen und aus dieser Perspektive den aktuellen Zustand kritisch beleuchten. Beiträge dieses Heftes werfen auch einen Blick auf frauenspezifische Fluchtgründe und auf die speziellen Hindernisse, die Frauen während der Flucht oder wenn sie Asyl beantragen wollen, überwinden müssen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Debatte über die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln. Dieser Debatte haben wir in diesem Heft besonderen Raum gegeben, weil sie einerseits von feministischer Seite ein genaues Hinsehen auf Rassismus und Sexismus erfordert und weil sie andererseits zu zahlreichen Verschärfungen und Hetze gegen Flüchtlinge genützt wird.

Inhaltsverzeichnis Heft 2 2016

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Marlene Streeruwitz im Gespräch über den aktuellen Rechtsruck

Freitag, 14. Oktober 2016, 20:30 Uhr
Autonomes FrauenLesbenZentrum AFLZ
Liebeneggstraße 15. Innsbruck

Marlene Streeruwitz. Foto: Philipp Horak

Wie wirkt sich der aktuelle Rechtsruck auf Frauen und Lesben aus?

Die renommierte Autorin, Journalistin und Regisseurin Marlene Streeruwitz spricht zu diesem Thema.

Welche Positionen können feministische Institutionen und Gruppen einnehmen um differenziert, reflektiert und geschlechtersensibel auf diese Entwicklungen zu reagieren?
Marlene Streeruwitz bezieht Stellung.
Im Zusammenhang mit der Wiederholung der Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten veröffentlichte sie auf ihrer Homepage den Wahlkampfroman 2016 „So wird das Leben.“ und beschrieb die konkreten Auswirkungen rechtspopulistischer Politik auf die demokratische Kultur und das tägliche Leben.
Eine Veranstaltung des Autonomen FrauenLesbenzentrums AFLZ in Kooperation mit AEP und ArchFem.

15. Gesprächsrunde für Frauen: „Begegnung – Austausch – Vernetzung“

Montag, 26. September 2016, 19:00 Uhr im AEP
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Die nächste Gesprächsrunde der „Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch“ widmet sich dem inhaltlichen Austausch und der Planung von Aktivitäten für den Herbst 2016, insbesondere für den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2016.

Jede Frau ist herzlich willkommen!!!
Bitte diese Einladung auch weiterverbreiten – die Gesprächsrunden richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrem Zugang zu Feminismus und Frauenbewegung und den Kontexten ihres Engagements.

Die Räumlichkeit des AEP ist für RollstuhlfahrerInnen barrierefrei zugänglich. Bei Bedarf nach Gebärdensprachdolmetsch oder sonstiger Unterstützung bitte Kontakt aufnehmen: office@aep.at

Präsentation der AEP-Informationen

Flucht. Debatten & Realitäten aus feministischer Perspektive

Donnerstag, 16. Juni, 19:30 Uhr
AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19, Innsbruck

Das neue Heft der „AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft“ thematisiert Flucht aus frauenspezifisch-feministischer Perspektive. An diesem Diskussionsabend stellen die Herausgeberinnen Monika Jarosch, Lisa Gensluckner und Elisabeth Grabner-Niel die Schwerpunkte dieser Ausgabe vor und führen ein Gespräch mit der aus Syrien geflüchteten Menschenrechtsaktivistin Chirin Hamdoche. Die Illustrationen werden großformatig von der Künstlerin Judith Klemenc präsentiert, ausgewählte Textpassagen aus den Beiträgen liest Gabi Plattner (Tiroler Frauenhaus, Netzwerkerin in den Bereichen Feminismus/Kunst/Kultur/Sozial-Politik).

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